The four glazed towers themselves, named in a manner reminiscent of a futuristic novel La tour des lois, La tour des temps, La tour des nombres and La tour des lettres, make a positively Babylonian impression on anyone who looks up at their facades and wonders about the still largely empty space behind their closed blinds. When I first stood on the promenade deck of the new Bibliothèque Nationale, said Austerlitz, it took me a little while to find the place where the visitor is carried down on a conveyor belt to what appears to be a basement storey but, in reality, is the ground floor. This downwards journey, when you have just laboriously ascended to the plateau, struck me as an utter absurdity, something that must have been devised – I can think of no other explanation, said Austerlitz – on purpose to instil a sense of insecurity and humiliation in the poor readers.




Die vier gläsernen Türme selbst, denen man, so sagte Austerlitz, in einer an Zukunfstromane erinnernden Geste die Bezeichnungen La tour des lois, La tour des temps, La tour des nombres und La tour des lettres gegeben hat, machen auf den, der an ihren Fassaden hinaufblickt und den größtenteils noch leeren Raum hinter den geschlossenen Lichtblenden erahnt, tatsächlich einen babylonischen Eindruck. Als ich das erstemal auf dem Promenadendeck der neuen Nationalbibiothek stand, sagte Austerlitz, brauchte ich einige Zeit, bis ich die Stelle entdeckte, von der aus die Besucher über ein Förderband ins Untergeschoß, das in Wahrheit das Parterre ist, hinabgebracht werden. Dieser Abwärtstransport – nachdem man gerade erst mit viel Mühe hinaufgestiegen ist auf das Plateau – erschien mir sogleich als etwas Aberwitziges, das man offenbar – eine andere Erklärung fällt mir nicht ein, sagte Austerlitz – eigens zur Verunsicherung und Erniedrigung der Leser sich ausgedacht hat.

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